Gene Hoglan sagt, man habe ihn zu Kritik an Chuck Schuldiner gedrängt
In einem neuen Interview schildert der Schlagzeuger, er sei bei den Dreharbeiten zur Death-Doku „Death By Metal" aufgefordert worden, schlecht über den 2001 verstorbenen Death-Kopf zu reden. Er habe abgelehnt.

Es geht um eine fast zehn Jahre alte Dokumentation — und um eine Aussage, die Gene Hoglan erst jetzt öffentlich macht. In einem Interview mit dem IMPACT Metal Channel, veröffentlicht am 11. Juli, sagt der Schlagzeuger, er sei bei den Dreharbeiten zu „Death By Metal" aufgefordert worden, schlecht über Chuck Schuldiner zu reden und „alle schmutzigen Geschichten" auszupacken.
Hoglan schildert, er habe das abgelehnt. Er habe keine Lust gehabt, künstlich Kontroversen zu erzeugen — sei Death Metal nicht schon kontrovers genug? Statt einer Schmutzkampagne habe er lieber „die Fakten so berichtet, wie ich sie sehe".
„Death By Metal" erschien 2016 und zeichnet die Geschichte von Death und ihres Gründers Chuck Schuldiner nach, der 2001 an einem Hirntumor starb. Hoglan spielte in den 1990ern auf Death-Alben wie „Individual Thought Patterns" und „Symbolic" Schlagzeug.
Der Vorwurf richtet sich Hoglan zufolge gegen eine nicht namentlich genannte, am Film beteiligte Person. Jahre später, sagt er, hätten ihm andere bestätigt, diese Person hätte „niemals in das Projekt eingebunden werden dürfen". Eine Stellungnahme der Filmemacher liegt bislang nicht vor.
Quelle: Blabbermouth
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