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Michael Sweet über Metallica — „Nicht mein Stil von Metal, ich höre lieber Judas Priest"

Der Stryper-Sänger zollt der größten Metal-Band der Welt Respekt und sagt zugleich klar, dass sie ihn nicht erreicht. Auch Pantera höre er häufiger — ihm sei bewusst, dass er damit aneckt.

Stryper live (2016) — Sänger Michael Sweet
Foto: Justin Higuchi / CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Es ist die Art Bekenntnis, für die man im Metal Prügel bezieht — und Michael Sweet weiß das. Im Podcast „Wired In The Empire" wurde der Stryper-Frontmann nach seinem Verhältnis zu Metallica gefragt und antwortete zweistufig.

Zuerst die Verbeugung: Die Größe von Metallica sei nicht zu leugnen, ihre Leistung beeindruckend, und praktisch jeder Mensch auf der Welt kenne die Band; wahrscheinlich sei sie die größte Metal-Band überhaupt. Dann der Bruch: Er sei schlicht kein Fan. Es sei nicht sein Stil von Metal, es erreiche ihn nicht — er würde keine Metallica-Platte auflegen. Lieber höre er Judas Priest; und wenn es richtig hart sein soll, greife er deutlich häufiger zu Pantera.

Konkret benennt Sweet auch, woran es hakt: Gesangsstil, Solospiel und selbst das Schlagzeugspiel seien nicht seins. Dass er damit anecken wird, ist ihm bewusst — es sei wie bei jemandem, der zugebe, nie etwas mit Van Halen oder den Beatles angefangen zu haben. Respektlos gemeint sei es ausdrücklich nicht: Was Metallica erreicht hätten und bis heute leisteten, sei bemerkenswert und verdient.

Quelle: BraveWords.

Erwähnte Bands:Stryper →Metallica →Judas Priest →

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