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Iron Maiden verkaufen Musikrechte an Pophouse

Iron Maiden verkaufen die Hälfte ihres Katalogs sowie Namens- und Bildrechte an die schwedische Firma Pophouse – inklusive der Marke rund um Maskottchen Eddie.

Iron Maiden live 2013 mit Steve Harris, Adrian Smith und Bruce Dickinson
Foto: dr_zoidberg / CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Iron Maiden geben einen Teil ihres Lebenswerks aus der Hand. Die Band hat der schwedischen Entertainmentfirma Pophouse einen 50-Prozent-Anteil an ihrem Musikkatalog verkauft. Der Deal, am 14. Juli 2026 bekanntgegeben, umfasst Verlags- und Master-Rechte, die Namens- und Bildrechte sowie die Marke rund um das Comic-Maskottchen Eddie.

Pophouse ist keine gewöhnliche Plattenfirma. Das Unternehmen wurde von ABBA-Mitgründer Björn Ulvaeus mitgegründet und steckt hinter der virtuellen ABBA-Voyage-Show in London sowie einem geplanten KISS-Avatar-Projekt. Für Iron Maiden sind ähnliche Pläne im Gespräch: eine „Infinite Dreams"-Museums-Erfahrung, die bereits beim EDDFEST in Knebworth startete, ein Kinofilm zur laufenden „Run For Your Lives"-Welttournee und ein digitales Universum rund um Eddie.

Manager Rod Smallwood sprach von einer Partnerschaft, die es der Band erlaube, ihre vielen Pläne schneller zu finanzieren und umzusetzen – für Maiden komme „noch einiges mehr". Zur Höhe des Geschäfts machten beide Seiten keine Angaben. Zum Vergleich: Pophouse soll für die KISS-Rechte mehr als 300 Millionen Dollar gezahlt haben.

Iron Maiden feiern derzeit ihr 50-jähriges Bestehen und haben weltweit über 100 Millionen Tonträger verkauft. Die „Run For Your Lives"-Tournee läuft noch bis Ende 2026, danach legt die Band eine Live-Pause ein.

Quellen: Blabbermouth, Louder, BraveWords, Variety

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