Jonathan Cain kritisiert Bruce Springsteen für Politik-Aussagen
Journey-Keyboarder Jonathan Cain nennt Bruce Springsteen in einem Interview einen „bitteren alten Mann" und fordert weniger Politik im Rock.

Jonathan Cain, Keyboarder von Journey, hat sich in einem Podcast-Interview scharf über Bruce Springsteen geäußert. Musiker sollten ihre Politik von der Bühne fernhalten, sagte Cain sinngemäß – und bezeichnete den 76-jährigen Springsteen als „annoying, bitter old man", der besser schweigen solle.
Cain begründet seine Haltung mit dem Wunsch nach Einheit und einer Trennung von Musik und politischer Botschaft. Zugleich vertritt der Keyboarder selbst offen konservative Positionen. Er ist mit Paula White-Cain verheiratet, einer Beraterin von US-Präsident Donald Trump im „Faith Office" des Weißen Hauses.
Springsteen äußert sich seit Jahrzehnten regelmäßig politisch und hat sich zuletzt kritisch zur US-Regierung positioniert. Befürworter solcher Statements verweisen darauf, dass Künstlerinnen und Künstler ein Recht auf öffentliche Meinung hätten – ein Streitpunkt, der die Rockwelt seit jeher spaltet. Eine Reaktion Springsteens auf Cains Aussagen lag zunächst nicht vor.
Quellen: Blabbermouth, Loudwire
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